AWO Mittelfranken-Süd tritt Landkreisbündnis gegen Rechts bei

Als 13. Mitglied trat der AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd e.V. jüngst dem Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen bei.

„Mit der AWO haben wir einen starken Partner im Kampf für Menschenwürde und gegen Rassismus gewinnen können.“ kommentiert Victor Rother, Mitglied im Sprecherrat des Landkreisbündnisses. Im Bündnis vertreten wird der gemeinnützige Wohlfahrtsverband zukünftig von der Leiterin des Wohnpflegeheims Wengen, Irmgard Orterer. Orterer macht sich mit ihrer Einrichtung bereits seit langem gegen Fremdenfeindlichkeit stark, zum Beispiel mit jährlichen Aktionen zum „Internationalen Tag gegen Rassismus“.

„In unserem AWO-Wertebild ist kein Platz für Intoleranz, Ausgrenzung und Rassismus. Deswegen sind wir nun auch Mitglied im „Landkreisbündnis gegen Rechts“ in der Region Weißenburg-Gunzenhausen geworden.“ so Irmgard Orterer.

Demokraten wählen keine Rassisten! – Kampagne zur Bundestagswahl 2017

Im aktuellen Bundestagswahlkampf plakatiert das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen öffentlich im Landkreis den Satz „Demokraten wählen keine Rassisten!“. Das Bündnis hofft auf die Teilnahme von Geschäftsinhabern, Lokalbesitzern und Kneipiers, die sich bereit erklären, Plakate in ihren Geschäften aufzuhängen. Demokraten wählen keine Rassisten! – Kampagne zur Bundestagswahl 2017 weiterlesen

Kundgebung: “Nazis raus aus unserer Stadt!”

Liebe Bündnispartner, liebe FreundInnen,

hiermit rufen wir im Namen des Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen zu einer angemeldeten Kundgebung gegen eine Neonazi-Kundgebung am Samstag den 10. März 2012 in Weißenburg auf.

Die Gegenkundgebung „Nazis raus aus unserer Stadt!“ wird ab 10:30 Uhr vor dem NEUEN RATHAUS (südlicher Marktplatz) in Weißenburg stattfinden.

Ab 11:00 Uhr bis etwa 14:00 Uhr ist mit der Kundgebung der Neonazis (vor dem Gotischen Rathaus) zu rechnen. Der exakte Zeitpunkt ist weiterhin unklar.

Neonazis und NPD-Leute haben vor dem Gotischen Rathaus in Weißenburg eine Kundgebung unter dem Motto „Wir sind keine Terroristen – die Presse lügt“ angemeldet.

Um dieser beispiellosen neonazistischen Hetze gegen die demokratische Presse entgegenzutreten rufen wir die Weißenburger BürgerInnen und weitere engagierte DemokratInnen aus dem Umkreis auf, an unserer Gegenkundgebung teilzunehmen.

Wir wollen es nicht zulassen, dass sich NPD und Neonazi-Kameradschaften auf diese scheinheilige Weise auf die Mordtaten des sog. „NSU“ beziehen und dabei Presse und Nazi-Gegner diffamieren und einschüchtern. Denn genau ihre Ideologie ist es gewesen, die für die Verbrechen der „Zwickauer Zelle“ verantwortlich ist.

Wir bitten alle Leser, den Aufruf möglichst breit zu streuen. Bringt Anti-Nazi-Transparente, Plakate, Fahnen und vor allem Trillerpfeifen mit. Wir wollen ein unüberhörbares Signal gegen die rassistische und menschenverachtende Ideologie der Faschisten setzen – Entschlossen und Geschlossen!