Antworten der Bayerischen Staatsregierung zu rechten Aktivitäten im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Bereits am Mittwoch, den 10. September 2014, stellte das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen über die beiden Landtagsabgeordneten Katharina Schulze und Martin Stümpfig, beide Bündnis 90/DIE GRÜNEN, eine schriftliche Anfrage zu rechtsextremen Aktivitäten im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen an die bayerische Staatsregierung. Seit dem 5. Dezember 2014 liegen die Antworten nun unter der Drucksache 17/3734 vor. Dazu erklärt der Sprecherrat des Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen:

„Ins Auge sticht bei 185 rechtsextremistisch motivierten Straftaten seit 2001 die niedrige Aufklärungsquote von nur 33 Prozent. Insgesamt wurden 17 verschiedene Straftatbestände aufgelistet. Darunter auch gefährliche Körperverletzung oder Landfriedensbruch. Bei 72 Prozent der Straftaten geht es um das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. 42 Prozent der Straftaten wurden im erfassten Zeitraum in Weißenburg begangen. Die Antworten zu den anderen Fragen sind leider nicht sehr aussagekräftig.“

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