Weißenburg: Hitlergruß in Diskothek Soho

Der Weißenburger Neonazi Danny B. flog am Samstag, den 14. Oktober 2017, aus der Weißenburger Discothek SoHo. Er belästigte davor handgreiflich eine Bürgerin und äußerte mehrmals die Parole „Sieg Heil“.

Danny B. aus Weißenburg gehört seit vielen Jahren zum Führungskreis der Neonazis im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Siehe dazu auch den Artikel „Weißenburger Rechtsradikale klagten gegen das Verbot des militanten Kameradschaftsnetzwerkes „Freies Netz Süd“ (FNS)“ vom 19. Juli 2017.

AWO Mittelfranken-Süd tritt Landkreisbündnis gegen Rechts bei

Als 13. Mitglied trat der AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd e.V. jüngst dem Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen bei.

„Mit der AWO haben wir einen starken Partner im Kampf für Menschenwürde und gegen Rassismus gewinnen können.“ kommentiert Victor Rother, Mitglied im Sprecherrat des Landkreisbündnisses. Im Bündnis vertreten wird der gemeinnützige Wohlfahrtsverband zukünftig von der Leiterin des Wohnpflegeheims Wengen, Irmgard Orterer. Orterer macht sich mit ihrer Einrichtung bereits seit langem gegen Fremdenfeindlichkeit stark, zum Beispiel mit jährlichen Aktionen zum „Internationalen Tag gegen Rassismus“.

„In unserem AWO-Wertebild ist kein Platz für Intoleranz, Ausgrenzung und Rassismus. Deswegen sind wir nun auch Mitglied im „Landkreisbündnis gegen Rechts“ in der Region Weißenburg-Gunzenhausen geworden.“ so Irmgard Orterer.

Demokraten wählen keine Rassisten! – Kampagne zur Bundestagswahl 2017

Im aktuellen Bundestagswahlkampf plakatiert das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen öffentlich im Landkreis den Satz „Demokraten wählen keine Rassisten!“. Das Bündnis hofft auf die Teilnahme von Geschäftsinhabern, Lokalbesitzern und Kneipiers, die sich bereit erklären, Plakate in ihren Geschäften aufzuhängen. Demokraten wählen keine Rassisten! – Kampagne zur Bundestagswahl 2017 weiterlesen

Weißenburger Rechtsradikale klagten gegen das Verbot des militanten Kameradschaftsnetzwerkes „Freies Netz Süd“ (FNS)

Das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen konnte mittlerweile in Erfahrung bringen, dass sich unter den 41 Klägern gegen das 2014 verbotene militante Kameradschaftsnetzwerk „Freies Netz Süd“ (FNS) auch zwei Rechtsradikale aus Weißenburg befunden haben.

Martin und Danny B. reichten damals mit weiteren führenden Mitgliedern erfolglos Klage gegen das vom bayerischen Innenministerium erlassene Verbot ein. Beide bilden seit vielen Jahren den harten und unbelehrbaren Kern der rechtsradikalen Szene im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

Amtsgericht Weißenburg verschont Neonazis

Am Mittwoch, den 5. Juli 2017, fand im Amtsgericht Weißenburger eine Verhandlung gegen die beiden Rechtsradikalen Danny B. (Weißenburg) und Martin B. (Nürnberg) wegen Beledigung und Bedrohung von Stadt- und Kreisrat Erkan Dinar (DIE LINKE) statt.

Die Angeklagten stehen politisch der Neonazipartei „Der III. Weg“ nahe. Die Kleinpartei gilt als Nachfolgeorganisation des 2014 verbotenen militanten Kameradschaftsverbund „Freies Netz Süd“ (FNS). Beide Angeklagten reichten damals zusammen mit weiteren führenden Mitgliedern erfolglos Klage gegen das vom bayerischen Innenministerium erlassene Verbot ein.

Das Gericht sprach Danny B. frei. Gegen den geständigen Martin B. wurde das Verfahren gegen eine Zahlung von 400 Euro an die Diakonie eingestellt.

Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) ist für Arbeitnehmer/innen nicht wählbar

Der Arbeitskreis Antirassismus im ver.di Bezirk Mittelfranken hat „Rausreißblöcke“ mit Argumentationskarten in Postkartengröße für die Auseinandersetzung mit der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) entworfen und drucken lassen.

Jeder Block besteht aus 27 Karten – auf jeder Karte findet sich ein Punkt aus dem Wahlprogramm der AfD und auf der Rückseite eine ver.di-Position dazu. Alle 27 Karten sind hier für einen ersten Eindruck downloadbar.

Das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen besteht aktuell aus 12 zivilgesellschaftlichen Organisationen, Parteien und engagierten Einzelpersonen. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nimmt seit der Gründung des Bündnisses einen Platz darin ein.

Mehr Infos über das Bündnis und eine Chronik zu rechten Umtrieben in der Region unter www.wug-gegen-rechts.de.

Neonazi-Propaganda am Weißenburger Bahnhof – Landkreisbündnis beim 1. Mai des DGB dabei

Weißenburg – Zum 1. Mai verteilten Neonazis mehrere hundert kleine Papierschnipsel an der Weißenbuger Bahnhofsunterführung. Auf den Schnipseln waren Texte wie „Für einen DEUTSCHEN SOZIALISMUS!“ zu lesen.

„Dieses unverholene Werben für einen neuen NS-Staat zeigt uns, wie wichtig es weiterhin ist, aktiv und aufmerksam gegenüber der rechten Szene im Landkreis zu sein.“, kommentiert Victor Rother, Mitglied im Sprecherrat des Landkreisbündnis gegen Rechts.

In Treuchtlingen war das hiesige Bündnis bereits zum dritten Mal mit einem Infostand bei den DGB-Feierlichkeiten zum 1. Mai vertreten. Damit wolle man deutlich machen, dass der Kampf für soziale Gerechtigkeit untrennbar mit dem Engagement für Menschenwürde und gegen rechte Hetze verbunden ist.

Neonazi-Propaganda an den Bahnhöfen Gunzenhausen, Treuchtlingen und Weißenburg

In der Nacht von Samstag den, 29. April 2017, wurden auf dem Gelände und in den Fußgängerunterführungen der Bahn in den Städten Gunzenhausen, Treuchtlingen und Weißenburg hunderte von Papierschnipseln mit teilweise neonazistischen Parolen verteilt.

Bild: Die Bahnhofsunterführungen in Gunzenhausen und Weißenburg

Zuletzt waren hunderte Papierschnipsel mit rechtsradikalen Formulierungen gegen den Weißenburger Politiker der Linken im Februar 2017 auf dem Weißenburger Marktplatz aufgetaucht. Siehe auch den Artikel “Weißenburg: Schnipsel-Aktion von Rechtsradikalen” vom 14. Februar 2017.

Das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen bittet auch weiterhin die Bevölkerung um Hinweise auf Aktivitäten, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten mit rechtsradikalem Hintergrund. Diese können per E-Mail an kontakt@wug-gegen-rechts.de gesendet werden.

Weißenburg: Aufkleber der rechtsradikalen Partei „Der III. Weg“ im Schulviertel aufgetaucht

Am Freitag, den 28. April 2017, wurde das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen von einer Bürgerin auf neue Aufkleber der rechtsradikalen Partei „Der III. Weg“ im Weißenburger Schulviertel aufmerksam gemacht.

Zuletzt waren Naziaufkleber im April 2017 an den Fensterscheiben vom Weißenburger Jugendzentrum aufgetaucht. Siehe auch den Artikel “Weißenburg: Neonazis bekleben Fensterscheiben vom Jugendzentrum” vom 25. April 2017.

Das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen bittet auch weiterhin die Bevölkerung um Hinweise auf Aktivitäten, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten mit rechtsradikalem Hintergrund. Diese können per E-Mail an kontakt@wug-gegen-rechts.de gesendet werden.