Am Dienstag, den 8. Dezember 2015, gegen 20:00 Uhr postete auf dem Sozialen Netzwerk Facebook ein 22-jähriger aus Treuchtlingen die Lüge von der Vergewaltigung eines 10 – jährigen Mädchens durch einen Flüchtling. Binnen kurzer Zeit wurde der Beitrag über 100 mal geteilt. Begleitet von vielen aufgehetzten und fremdenfeindlichen Kommentaren.
Die Kriminalpolizei und der Staatsschutz haben Ermittlungen gegen den Jugendlichen aufgenommen.
Wie das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen erst jetzt in Erfahrung bringen konnte, wurden am Montag, den 16. November 2015, im Gunzenhausener Ortsteil Frickenfelden fremdenfeindliche Plakate der rechtsradikalen Partei „Der III. Weg“ aufgefunden. Darauf hetzt die Nachfolgeorganisation des verbotenen Netzwerks „Freies Netz Süd“ einmal mehr gegen Flüchtlinge.
Engagierte Nazigegner/innen entfernten die Plakate umgehend und brachten es zur Polizei. Zudem wurde Strafanzeige erstattet.
Das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen bittet auch weiterhin die Bevölkerung um Hinweise auf Aktivitäten, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten mit rechtsradikalem Hintergrund. Diese können per E-Mail an kontakt@wug-gegen-rechts.de gesendet werden.
Wie dem Landkreisbündnis gegen Rechts mitgeteilt wurde, ist es in der Nacht auf Donnerstag, den 12. November 2015, im Bereich der Dr. Dörfler Straße, zur Verteilung von fremdenfeindlichen Flugblätter der rechtsradikalen NPD in Briefkästen gekommen. Die Flugblätter trugen die Überschrift “Asylbetrug macht uns arm!”.
Das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen bittet auch weiterhin die Bevölkerung um Hinweise auf Aktivitäten, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten mit rechtsradikalem Hintergrund. Diese können per E-Mail an kontakt@wug-gegen-rechts.de gesendet werden.
Gleich von mehreren Bürger/innen der Stadt Weißenburg wurde nun das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen auf fremdenfeindliche Aufkleber der rechtsradikalen Partei „Der III. Weg“ im Stadtgebiet aufmerksam gemacht.
Angebracht wurden sie an Straßenlaternen, Stromkästen, Kaugummi- und Zigarettenautomaten in der Bismarckanlage, Bürgermeister-Fleischmann-Straße, Schlachthofstraße, Voltzstraße, Westliche Ringstraße sowie beim Weißenburger Bahnhof an den Wänden der Bahnhofsunterführung, von Bushaltehäusern, des Fahrradunterstands und der Telefonzelle. Alle vorgefundenen Aufkleber wurden umgehend entfernt.
Lange bleiben die Aufkleber von rechtsradikalen Parteien und Organisationen in Weißenburg nicht kleben. Engagierte Bürger/innen rücken sofort zur Entfernung aus.
Das Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen bittet auch weiterhin die Bevölkerung um Hinweise auf Ordnungswidrigkeiten und Straftaten mit rechtsradikalem Hintergrund. Diese sind bitte per E-Mail an kontakt@wug-gegen-rechts.de zu senden.
Wie dem Landkreisbündnis gegen Rechts mitgeteilt wurde, ist zwischen Mittwoch, dem 14. Oktober 2015 mittags, und Freitag früh, dem 16. Oktober 2015, ein Plakat gegen Rassismus von der Eingangstüre der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Obertorstraße abgerissen worden. Stattdessen wurden zwei Aufkleber der rechtsradikalen NPD auf die Tür geklebt.
Zuletzt war es Ende September im Bereich der Berliner Straße, zur Verteilung von rassistischen Flyer der rechtsradikalen NPD in Briefkästen gekommen. Siehe auch den Artikel “Weißenburg: NPD hetzt mit Flyern gegen Flüchtlinge” vom 7. Oktober 2015.
Wie dem Landkreisbündnis gegen Rechts mitgeteilt wurde, ist es Ende September im Bereich der Berliner Straße, zur Verteilung von rassistischen Flyer der rechtsradikalen NPD in Briefkästen gekommen. Die Flugblätter trugen die Überschrift „Asylbetrug macht uns Arm!“. Darin hetzt die Partei einmal mehr gegen Flüchtlinge.
Gleich an mehreren Orten wollten extreme Rechte am Tag der Deutschen Einheit aufmarschieren, um gegen Flüchtlinge zu hetzen.
Michael F. hätte gerne die Hölle in Weißenburg ausbrechen gesehen. Er stand jedoch alleine auf dem Marktplatz.
Ein Versuch von Michael F. aus Weißenburg eine ähnliche Veranstaltung auf dem Weißenburger Marktplatz durchzuführen ist mangels Teilnehmer/innen ausgefallen. Einzig er selber erschien auf der illegalen Demonstration. In einem Posting auf Facebook beklagt er jetzt diesen Umstand.
Unter dem Titel „Der alltägliche Faschismus“ veröffentliche der Kreisverband der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Weißenburg-Gunzenhausen bereits in den 1980ern ein 51-seitiges Dokument zur Geschichte des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen zwischen 1933 bis 1945.
Für die vier Kapitel „Aktivitäten und Erfolge der NSDAP bis 1933“, „Das Jahr 1933 und die Gleichschaltung“, „Die Ausschaltung der politischen Gegner“ sowie „Die Verfolgung der Juden“ wurden damals vorhandenen Zeitungsarchive im Landkreis ausgewertet. Erstmalig kann nun auch eine Onlineversion kostenlos auf der Internetseite vom Landkreisbündnis gegen Rechts Weißenburg-Gunzenhausen herunter geladen werden. Siehe hier.
Am Dienstag, den 22. Sptember 2015, entdeckten Anwohner/innen der Westlichen Ringstraße in Weißenburg ausländerfeindliche Aufkleber der NPD an ihren Straßenlaternen. In der Straße befindet sich auch eine viel frequentierte Filiale der Deutschen Post. Engagierte Nazigegner/innen entfernten umgehend die Aufkleber.
Gegen 3 Uhr morgens ist es am Sonntag, den 9. August 2015, zu einem körperlichen Übergriff auf den Inhaber eines türkischen Schnellrestaurants in der Weißenburger Innenstadt gekommen. Eine bis zu 15-köpfige Gruppe wollte seine Rechnung nicht begleichen und schlug den Ladeninhaber krankenhausreif.
Dieser erlitt Verletzungen durch das Zerschlagen einer Biermaß an seinem Kopf. Weitere Verletzungen trug der 56-jährige an seinen Kniescheiben sowie den Innenflächen seiner Hand davon, als er sich beim anschließenden Sturz auf den Boden abstützen wollte.
Während der Auseinandersetzung kam es zu rassistischen Ausfällen. So fielen Beleidigungen wie „Scheiß Asylant!“ und „Scheiß Ausländer!“.